Nicht jeder riskante Shop sieht wie ein offensichtlicher Betrug aus. Diese 10 Warnsignale helfen dir, Probleme zu erkennen, bevor du Kartendaten teilst. Jeder Punkt hat ein kurzes Beispiel.
1) Nur eine Zahlungsart (Überweisung)
Warum wichtig: ohne Karte oder Wallet gibt es weniger Schutz.
Beispiel: „StoreX“ akzeptiert nur Überweisung auf ein ausländisches Konto; Bestellungen kommen nie an, Beschwerden werden ignoriert.
2) Unrealistische Rabatte auf Top‑Marken
Warum: 60–80% auf neue Kollektionen sind selten echt.
Beispiel: „Outlet‑lux“ verkauft „Marken‑Sneaker“ zum Drittelpreis, liefert Fälschungen oder gar nichts.
3) Fehlendes Impressum oder Kontakt
Warum: Anonymität erschwert Rückgabe und Ansprüche.
Beispiel: Nur ein Kontaktformular, keine Adresse oder Handelsregister‑Angaben. Bei Problemen verschwindet der Support.
4) Bewertungen nur auf der Shop‑Seite
Warum: interne Bewertungen können gefiltert oder gefälscht sein.
Beispiel: „MegaDeal“ zeigt hunderte 5★ im Shop, aber nichts auf Google/Foren; Kunden berichten von ausbleibenden Erstattungen.
5) Chaotische oder kopierte AGB
Warum: vage AGB verschleiern Rückgabeprozesse.
Beispiel: Copy‑Paste‑Text mit widersprüchlichen Fristen (7 vs 30 Tage) und ohne Rücksendeadresse.
6) Forderung nach Ausweisscan
Warum: für normale Käufe unnötig und riskant.
Beispiel: „ProPay“ verlangt ein Ausweisfoto zur „Zahlungsprüfung“.
7) Fehlende oder kaputte Datenschutzerklärung
Warum: Shops müssen erklären, wie Daten verarbeitet werden.
Beispiel: Datenschutz‑Link führt auf 404, während der Checkout personenbezogene Daten abfragt.
8) Gemischte Sprachen und schlampiger Text
Warum: hastig kopierte Templates sind typisch für Betrugsseiten.
Beispiel: Englisches Menü, spanischer Warenkorb, polnischer Footer — Massen‑Template.
9) Beschwerden über verzögerte Rückerstattung
Warum: Rückzahlungen hinauszuzögern ist eine gängige Taktik.
Beispiel: Forenposts berichten von „Erstattung in 14 Tagen“, danach monatelange Funkstille.
10) Versteckte Gebühren oder seltsame Lieferbedingungen
Warum: Überraschungs‑„Zoll“ oder „Lager“-Gebühren deuten auf riskantes Dropshipping.
Beispiel: Nach dem Kauf soll der Kunde 50% extra zahlen, weil das Paket „außerhalb der EU festhängt“.
So reagierst du auf Warnsignale
- Stoppe kurz vor dem Bezahlen.
- Prüfe unabhängige Bewertungen und Warnlisten (Foren, Verbraucherportale).
- Nutze Zahlungen mit Käuferschutz (Karte/Wallet); meide Überweisungen an Privatkonten.
- Sichere Screenshots von Angebot, AGB und Kommunikation — hilfreich für Ansprüche.
Schnelles Urteil nötig? Shop‑URL in Hubilado einfügen — die KI prüft Reputationssignale und liefert „sicher / vorsichtig / meiden“.
